Gemeinsam ermöglichen wir mit Bürgeraktien ökologische, regionale Lebensmittel von Hof und Acker der Bauern auf den Teller.

Richtig Rechnen goes Quatra Vista! – Navigationssystem für werteorientierte Unternehmen

Quarta Vista auf der BODAN Hausmesse 2019.
Foto Petra Lohmer

Im dem Forschungsprojekt QuartaVista (lat. „Vier Blickwinkel“) zählen nicht nur finanzielle Aspekte sondern der unternehmerische Umgang mit Gesellschaft, Natur und Wissen wird als ebenso wichtig erachtet. Deshalb entwickelt das Verbund-Forschungsprojekt von SAP, an dem die Regionalwert AG Freiburg beteiligt ist, ein Navigationssystem für werteorientierte Unternehmen.

Das Projekt “QuartaVista– Navigationssystem für werteorientierte Unternehmen” ist vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert und ist im November 2018 ist im Rahmen von INQA gestartet. Die Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, fördert Projekte die die technologischen und wirtschaftlichen Veränderungen mit sozialen Innovationen verbinden.

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BioFACH! Leistungen zur nachhaltigen Landwirtschaft sichtbar machen – die Regionalwert Nachhaltigkeitsanalyse und Bilanz

Quelle: Webseite Regionalwert Leistungen

BioFach: Was die Landwirtschaft wirklich leistet!

Die Module Regionalwert Bilanz und die Regionalwert Nachhaltigkeitsanalyse wurden auf der BioMesse BioFach 2020 vorgestellt. Der Hintergrund: Landwirtschaft hat unmittelbaren Einfluss auf Klimaveränderung, Artenvielfalt und unsere Ressourcen Wasser, Boden und Luft. Positive Leistungen zum Erhalt dieser Ressourcen sind nicht sichtbar und werden nicht angemessen honoriert. Seit Gründung der ersten Regionalwert AG in Freiburg, war es Christian Hiß ein wichtiges Anliegen diese Leistungen der Landwirtschaft sichtbar zu machen – und zwar kostenbasiert aus der Buchführung.

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Neuer Partnerbetrieb: Monschauer Bauernmolkerei

Bio-Milch aus der Eifel

Man nannte sie auch schon die “Milchrebellen”, weil sie in Brüssel für einen fairen Milchpreis gekämpft haben.  Als die Molkerei vor 10 Jahren billig Milch aus Osteuropa importierte während die Bauern für eine faire Bezahlung streikten, hatten sie genug und kündigten ihre Anteile. Markus Legge und Josef Thomas nahmen es selbst in die Hand und gründeten 2017 sogar eine eigene Molkerei – die Monschauer Bauernmolkerei. Die Bio-Milch aus der Eifel gibt es nun auch verstärkt in Köln und Bonn – da helfen wir gerne mit! Wir sind stolz darauf, so mutige Landwirte als Partner zu haben!

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Bioladen Momo im Bonn-Beuel ist neuer Partner!

Momo ist eine Institution in Bonn, seit 1983 besteht der Bioladen in Bonn-Beuel – und genau wie sein Angebot ist der Bioladen seitdem biologisch-dynamisch, also natürlich und langsam, gewachsen. Inzwischen beherbergt der 600 qm große Laden ein Bistro, einen Biometzger und einen Lieferdienst. Die Besonderheit: ein sehr regional aufgestelltes Sortiment. Viele unserer Partner wie Haus Bollheim und Uwe Weber beliefern schon seit Jahrzehnten den Bioladen direkt, Partner wie die Monschauer Bauernmolkerei sind ganz neu dabei. Durch die direkte Belieferung haben die Erzeuger einen größeren Anteil vom Endverbraucherpreis, doch den Aufwand von vielen Direkt-Lieferanten scheuen aber viele Händler.

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Neuer Partnerbetrieb: Schauhof

Der Schauhof in Willich zwischen Düsseldorf und Krefeld wird seit mehr als sieben Generationen bewirtschaftet. 2016 hat die Familie Zens den Betrieb auf Bioland umgestellt.

Der Schwerpunkt des Betriebs ist die Milchviehhaltung, ca. 80 Kühe mit ihrer Nachzucht leben auf dem Hof und grasen tagsüber auf den weitläufigen Weideflächen. Schon vor 20 Jahren wurde auf die Haltung von Doppelnutzungskühen umgestellt. Diese robusten Kühe geben weniger, aber geschmackvollere Milch und setzen mehr Fleisch an.

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Erster Regionalwert Stammtisch im Hellers – Support your local farmer! Vier Regionalwert-Projekte stellen sich vor!

v.l.n.r. Monika Rönn (Obsthof Rönn), Dorle Gothe (Regionalwert AG), Tanja Schlote (Hellmese Hof), Josef Thomas (Monschauer Bauernmolkerei) und Reinhard Kamp (Hellmese Hof)

Regional.Bio.fair – ist gut für Umwelt, Tier und Mensch. Eine großflächige Umstellung kann aber nur gemeinsam mit Landwirten, Verbrauchern, Verarbeitung, Handel, Gastronomie und Initiativen vor Ort umgesetzt werden. Dafür organisiert die Regionalwert AG Rheinland regelmäßige Veranstaltungen, ein Partnernetzwerk und finanzielle Hilfen für Betriebe; getragen von Bürgern und Bürgerinnen durch den Kauf von Bürgeraktien.

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Die Regionalwert-Matrix – soziale, ökologische und ökonomische Leistungen sichtbar machen!

Die Regionalwert-Matrix der Regionalwert AG Rheinland beruht auf der Grundlage des sozial-ökologischen Berichts, der jährlich für alle Partnerbetriebe der Regionalwert AG Rheinland erstellt wird. Die Kriterien wurden von Christian Hiß für “Richtig Rechnen” erstellt. Neben den wirtschaftlichen Indikatoren, welche in den betrieblichen Auswertungen enthalten sind, umfasst der sozial-ökologische Bericht auch soziale, ökologische sowie regional-ökonomische Indikatoren. Der Bericht dient dem Sichtbarmachen nachhaltiger Leistungen und Risiken, die durch Klimawandel, rasentem Ressourcenabbau und globalen Abhängigkeiten auf uns zukommen.

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Treffen der Regionalwert AGs in Bonn

Im November haben sich die Vorstände der Regionalwert AGs in Bonn getroffen. Mit dabei waren Vertreter aus Hamburg, Berlin-Brandenburg und Freiburg. Neben einem Austausch über die Arbeit in den unterschiedlichen Regionen wurde zum Thema regional-ökologische Geschäftsmodelle gearbeitet. Jedes Mal wieder ein spannender Austausch!

Mehr zu den Regionalwert AGs findet ihr gesammelt auf der Seite www.regionalwert-treuhand.de

Die Regionalwert AG Rheinland auf der Bonner Klimawache

Am 19. November war die Regionalwert AG Rheinland zu Gast bei der Klimawache in Bonn. Das Thema im November war Handelsabkommen und Klimawandel. Große Freihandelsabkommen zwischen Ländern oder Wirtschaftszonen wie TTIP, CETA, NAFTA, MERCOSUR bestimmen immer stärker den globalen Handel. Die globalen Handelsabkommen haben auch einen Einfluss auf das Klima, z.B. durch einen Anstieg der Transporte. Neben den Auswirkungen von Handelsabkommen ging es auch um Alternativen zum globalen Handel. Die Regionalwert AG Rheinland hat ihr Konzept zur Stärkung regional, ökologisch und sozial verträglicher Land- und Lebensmittelwirtschaft vorgestellt.

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Die Brauerei Heller in Köln ist Partnerbetrieb der Regionalwert AG Rheinland

Steffen Potratz-Heller bei der Bio-Gastro Messe in Bonn (Foto: Astrid Piethan)

Wir freuen uns, dass wir mit der Brauerei Heller jetzt auch eine Bio-Brauerei als Partnerbetrieb haben.

Schon seit 1991 braut die Brauerei Heller im „Kwartier Latäng“ mitten in Köln Biere in Bio-Qualität. Die Bierkessel in den Kellern der Brauerei sind beeindruckend. Mittlerweile hat die Brauerei, die von Anna Heller und Steffen Potratz-Heller gemeinsam geleitet wird, acht verschiede Sorten Bier im Programm. Angefangen beim Klassiker Kölsch, über das naturtrübe Wiess bis hin zum Altbier. Dazu kommen in jedem Jahr Sonderbiere in kleiner Auflage. Diese Sortenvielfalt ist ein besonderes Markenzeichen der Brauerei, aber natürlich auch die Bio-Zertifizierung. Mit knapp 4.200 Hektolitern Ausstoß im Jahr, zählt die Brauerei zu den kleineren in Köln.

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Unser Partnernetzwerk wächst weiter: Neuer Partnerbetrieb Ulmenhof

Michael und Anna-Maria Kneißl vor dem Hühnermobil (Foto Webseite Ulmenhof)

Der in einem idyllischen Seitental der Vulkaneifel gelegenen Ulmenhof wird von den Familien Frangen und Kneißl nach Bioland-Richtlinien bewirtschaftet.

Im Mittelpunkt stehen die 35 Angler Rotviehkühe und 90 Milchziegen, die Milch für die eigene Hofkäserei liefern. Die Weiderindermast, eine Schweinemast und die Hühnerhaltung in vier mobilen Ställen erweitern die Vielfalt in der Viehhaltung und bereichern das Angebot, der auf dem Hof selbsterzeugten Produkte. Hinzu kommen seltene Getreide- und Kartoffelsorten.

Die Tiere werden während der Wintermonate in einem Außen-Klima-Stall gehalten, auch während der Stallperiode im Winter gibt es dadurch viel Bewegung in frischer Luft. Von April bis November sind sie täglich auf den umliegenden Weiden. Die biologisch-organische Wirtschaftsweise fördert die Erzeugung eines hochwertigen kräuterreichen und aromatischen Futters. Dies spiegelt sich in Geschmack und Qualität der Käsesorten wider.

Kuh- und Ziegenmilch werden in der eigenen Bauernkäserei täglich frisch verarbeitet. Alle Käsesorten werden ohne Konservierungsstoffe, oder andere Zusatzstoffe hergestellt. Der eigene Hofladen mit gemütliche Kaminecke, sowie eine Sonnenterrasse laden das ganze Jahr über zum Verweilen ein.

Artenvielfalt durch unsere Partnerbetriebe

Blühstreifen zwischen den Apfelbäumen auf dem Obsthof Rönn (Foto: M. Rönn)

Viel wurde in den letzten Tagen über den Rückgang der Artenvielfalt berichtet. Insbesondere der Landwirtschaft kommt eine Schlüsselrolle zu. Unsere Partnerbetriebe sind sehr engagiert, um diese zu erhalten. Haus Bollheim ist UN-Dekade Projekt für biologische Vielfalt, Bio-Weingut Goswin Kranz wurde als Best Practice Projekt in den Tagesthemen vorgestellt – wichtig ist ein ganzheitliches Konzept, das extensive Bearbeitung, vielfältige Fruchtfolge und zusammenhängende ökologische Vorrangflächen beinhaltet.

Jetzt Blühstreifen-PatIn werden z.B. bei Obsthof Rönn! Oder gleich selbst einsäen mit Saatgut von Bonn summt.

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