Gemeinsam ermöglichen wir mit Bürgeraktien ökologische, regionale Lebensmittel von Hof und Acker der Bauern auf den Teller.

Stellenausschreibung: Beteiligungsmanager gesucht!

Zur Verstärkung des Teams und zur Intensivierung unserer Investitionstätigkeit suchen wir ab sofort einen Beteiligungsmanager (m/w/d).

Zu Deinen Aufgaben zählen

  • Aktives Management von strategischen Projekten in Beteiligungen und enge Zusammenarbeit mit der jeweiligen Geschäftsführung
  • Erstellung und Verbesserung des Berichtswesens sowie der laufenden Wirtschaftsplanung
  • Verfolgen der wirtschaftlichen Entwicklung der Beteiligungen (Beteiligungscontrolling), Sparringspartner für das Management
  • Sicherstellung der frist- und formgerechten Integration der Beteiligungsinformationen in die Unternehmensberichterstattung
  • Vorausschauende Information des Managements bei zu erwartenden Komplikationen in Beteiligungsunternehmen
  • Report an Vorstand und Aufsichtsrat
  • Eigenverantwortliches Management von Investitionsanfragen sowie volle Einbindung bei Entscheidungen zu selbigen
  • Recherche und Aufbau neuer Geschäftsbereiche in unserer wachsenden Unternehmensgruppe
  • Klärung juristischer und steuerlicher Fragen
  • Aufbereiten von Entscheidungsvorlagen
  • Investorenkommunikation

Das solltest Du mitbringen

  • Hochschulabschluss in Business oder Economics, gerne auch MBA, LL.M., oder verwandte Disziplinen – oder eine gute Begründung, warum Du trotzdem zu uns passt
  • Mehrjährige Berufserfahrung als Unternehmer*in, bei einer Strategieberatung, im Corporate Finance oder im Bereich Venture Capital/Unternehmensbeteiligungen
  • Überzeugendes Auftreten sowie Teamorientierung und Kommunikationsfähigkeit
  • Gute Kenntnisse in den relevanten Bilanzierungs- und Controllingthemen sowie eine ausgeprägte Zahlenaffinität
  • Grundkenntnisse in den relevanten Rechts- und Steuerthemen
  • Im Projektmanagement solltest Du schon einmal in verantwortlicher Position ein Projekt umgesetzt haben
  • Den Antrieb, unser Wachstum mit hohem Anspruch an Nachhaltigkeit mitgestalten zu wollen
  • Pragmatische Mentalität, Gestaltungswillen und Freude am Hands-on-Arbeiten
  • Interesse an regionalen Wertschöpfungsketten, Begeisterung für den ökologischen Landbau und nachhaltiges Wirtschaften.
  • Die Vorstellung, einmal in den Vorstand unserer Gesellschaft zu wechseln.

Wir freuen uns bis zum 30.10.2022 auf Deine Bewerbung an unseren Vorstand Dorle Gothe, bitte mit Angabe Deiner Gehaltsvorstellungen.

Auch Teilzeit ist möglich.

Hier geht es zur detaillierten Stellenanzeige auf www.biojobbörse.de.
Gerne nehmen wir auch direkte Bewerbungen an gothe@regionalwert-rheinland.de an.

NRW Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen zu Besuch bei Regionalwert-Partner Haus Bollheim

NRW Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen war zu Besuch bei Regionalwert-Partner Haus Bollheim und hat sich gemeinsam mit Betriebsleiter Hans von Hagenow ein Bild der aktuellen Lage im Ökolandbau gemacht: Die Umsatzzahlen gehen seit Monaten drastisch zurück. „Wir haben durchaus einen Rückgang, so etwas habe ich in meiner 40-jährigen Laufbahn noch nicht erlebt. Die Menschen sind stark verunsichert“ so Hans von Hagenow. Gleichzeitig wird immer mehr Verbrauchern klar, wie wertvoll die Arbeit der Bio-Landwirte zur nachhaltigen Krisenbewältigung ist.

Hier geht es zum Lokalzeit-Beitrag in der ARD Mediathek

Straßenland 2022 – autofrei Richtung nachhaltige Stadtlogistik in Köln

Infostand von Himmel un Ääd auf dem Straßenland Festival2022 in Köln

Auf dem Straßenland Festival in Köln war ordentlich was los! Viele junge und mutige Initiativen und Unternehmen hatten die Gelegenheit sich neugierigen Besucherinnen und Besuchern vorzustellen – dafür hat die Stadt Köln die sonst vielbefahrenen Nord-Süd-Fahrt gesperrt: 1,5 km autofreie Zone und unser Partner Himmel un Ääd mittendrin. So viel gute Resonanz und Interesse hat gezeigt, dass das junge, regionale Logistik-Startup genau auf dem richtigen Weg ist: Die Kölnerinnen und Kölner wollen mehr bio-regionale Produkte. Also volle Kraft voraus, um das urbane Liefersystem via Lastenrad weiter auszubauen. Dabei unterstützen wir als Regionalwert AG Rheinland bereits seit Gründung und gehen jetzt gemeinsam die nächsten Schritte.

Am Ende des Festivals ging es gut gelaunt mit dem mobilen Infostand in den wohlverdienten Feierabend. Erstaunlich, was alles mit einem Lastenrad umweltschonend transportiert werden kann.

 

Messe für nachhaltige Ernährungsbildung

Foto Leonard Lavrut
Am 10. Juni 2022 fand im Innenhof des Gut Leidenhausen in Köln-Porz die Messe für nachhaltige Ernährungsbildung statt, organisiert vom Kölner Ernährungsrat.
Vertreten waren rund 20 Ausstellende, die ihre Stände im schönen Innenhof des ehemaligen Gutshofes aufbauten. Neben zahlreichen Initiativen für Umwelt- und Ernährungsbildung, waren einige Anbieter regionaler Lebensmittel sowie ein nachhaltiges Cateringunternehmen vor Ort. Auch der Ernährungsrat und das UBZ Leidenhausen selbst informierten die Gäste über ihre Arbeit.

Und wir als Regionalwert AG waren natürlich auch dabei! Gemeinsam mit unserem Partner und jungen Logistik StartUp Himmel un Ääd haben wir neue Kontakte geknüpft, um die Entstehung einer bio-regionalen Versorgung in der Gemeinschaftsverpflegung – speziell KiTas und Schulmensen – weiter voranzutreiben.

Die Gäste – Interessierte und Fachpublikum aus Schulen, Kitas und Trägerorganisationen – bekamen die Möglichkeit, sich umfassend darüber zu informieren, wie sie die Verpflegung in ihren Einrichtungen nachhaltiger gestalten können.
Hier können Sie den ganzen Artikel zur Messe lesen: https://stern-kita.koeln/das-war-unsere-messe-fuer…

Ernährungsräte NRW fordern zukunftsfähiges Ernährungssystem

„Ein zukunftsfähiges Ernährungssystem für ganz NRW!“

So lautet die Forderung der Ernährungsräte in NRW zur Landtagswahl 2022.

Angelehnt an die Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen (SDG) haben sich die Ernährungsräte in NRW zusammengetan und 10 zielführende Forderungen verfasst, die für eine positive Ernährungswende von großer Bedeutung sind.

Das vollständige Forderungspapier mit allen Zielen und Quellen finden Sie hier:

Forderungen zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen 2022_NRW Ernaehrungsraete

Wir als Regionalwert AG Rheinland unterstützen die Ernährungsräte NRW und freuen uns, wenn Sie das Forderungspapier weiterleiten und teilen, damit die Ernährungswende weiter Fahrt aufnimmt.

Solawis vergeben freie Ernteanteile

Helfertag bei Bürger Machen Landwirtschaft.

RAN ANS GEMÖÖS!

 
Die Solawis aus unserem Partnernetzwerk haben noch freie Anteile zu vergeben!
Das Konzept der Solidarischen Landwirtschaft ist einfach: Mitglieder teilen sich Kosten und Ernte.
 
Gut für Landwirt:innen (oder Gemüsegärtner:innen): Ein festes Gehalt ist somit gesichert und das Risiko einer Missernte muss nicht alleine getragen werden.
 
Gut für die Mitglieder: Sie bekommen frische, gesunde, biologisch erzeugte Produkte direkt vom Feld, sie lernen gemeinsam, was, wann wächst, wie es erzeugt und verarbeitet wird; und das alles ganz direkt und in Gemeinschaft.
 
Die Solawis unserer Regionalwert-Partner:
Packtag bei der Katringer Grünzeug eG
Gemeinschaftliche Kartoffelernte beim Hofkollektiv

Kapital für den Wandel! Im Rheinischen Revier (k)ein Problem?!

Geld gibt es genug. Doch ein unbedingter Wille zur Transformation ist nicht so recht erkennbar.

Erst gestern bei der Konferenz zum Knotenpunkt „Agrobusiness und Ressourcen“ im Rheinischen Revier haben wir gehört, dass neben den 14 Milliarden Euro im regionalen Strukturfonds, hunderte weitere Millionen Euro EU-Subventionen in Bioökonomie-Förderungen fließen. Warum aber nicht für weit weniger Kapital regionale Verarbeitungs- , Lager- und Logistikzentren gebaut werden sowie Klimaanpassung, ökologische und regenerative Landwirtschaft massiv gefördert werden – das macht etwas ratlos.

Dass Herr Dr. Bröker, Revierknotenvorsitzender Agrobusiness & Ressource, nach der präzisen Analyse von Prof. Strohschneider (Leiter der Zukunftskomission Landwirtschaft des BML) zu den Auswirkungen unseres jetzigen Agrarwirtschaftssystems, Zitat „laut Bosten Consulting Group 90 Mrd. Euro Schäden plus 30 Mrd. an Gesundheitskosten“ unter Applaus behauptet, dass „konventionelle Landwirtschaft auch einen großen Beitrag zur Artenvielfalt leistet“ ist auch nicht zu verstehen, wenn der Anspruch besteht ein „Grünes, besonders nachhaltiges Revier“ zu werden. Stattdessen wird „Farm to Fork“ relativiert und ökologischer Landbau lieber gar nicht erst erwähnt (obwohl selbst die aktuelle Landesregierung dazu klare Ziele hat).

Leider waren auch diesmal in den beiden Männerrunden der Diskussion weder nachhaltige, regionale Initiativen bzw. zumindest die Bio-Anbauverbände auf dem Podium.

Dorle Gothe