Gemeinsam ermöglichen wir mit Bürgeraktien ökologische, regionale Lebensmittel von Hof und Acker der Bauern auf den Teller.

Ernährungsräte NRW fordern zukunftsfähiges Ernährungssystem

„Ein zukunftsfähiges Ernährungssystem für ganz NRW!“

So lautet die Forderung der Ernährungsräte in NRW zur Landtagswahl 2022.

Angelehnt an die Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen (SDG) haben sich die Ernährungsräte in NRW zusammengetan und 10 zielführende Forderungen verfasst, die für eine positive Ernährungswende von großer Bedeutung sind.

Das vollständige Forderungspapier mit allen Zielen und Quellen finden Sie hier:

Forderungen zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen 2022_NRW Ernaehrungsraete

Wir als Regionalwert AG Rheinland unterstützen die Ernährungsräte NRW und freuen uns, wenn Sie das Forderungspapier weiterleiten und teilen, damit die Ernährungswende weiter Fahrt aufnimmt.

Solawis vergeben freie Ernteanteile

Helfertag bei Bürger Machen Landwirtschaft.

RAN ANS GEMÖÖS!

 
Die Solawis aus unserem Partnernetzwerk haben noch freie Anteile zu vergeben!
Das Konzept der Solidarischen Landwirtschaft ist einfach: Mitglieder teilen sich Kosten und Ernte.
 
Gut für Landwirt:innen (oder Gemüsegärtner:innen): Ein festes Gehalt ist somit gesichert und das Risiko einer Missernte muss nicht alleine getragen werden.
 
Gut für die Mitglieder: Sie bekommen frische, gesunde, biologisch erzeugte Produkte direkt vom Feld, sie lernen gemeinsam, was, wann wächst, wie es erzeugt und verarbeitet wird; und das alles ganz direkt und in Gemeinschaft.
 
Die Solawis unserer Regionalwert-Partner:
Packtag bei der Katringer Grünzeug eG
Gemeinschaftliche Kartoffelernte beim Hofkollektiv

Kapital für den Wandel! Im Rheinischen Revier (k)ein Problem?!

Geld gibt es genug. Doch ein unbedingter Wille zur Transformation ist nicht so recht erkennbar.

Erst gestern bei der Konferenz zum Knotenpunkt „Agrobusiness und Ressourcen“ im Rheinischen Revier haben wir gehört, dass neben den 14 Milliarden Euro im regionalen Strukturfonds, hunderte weitere Millionen Euro EU-Subventionen in Bioökonomie-Förderungen fließen. Warum aber nicht für weit weniger Kapital regionale Verarbeitungs- , Lager- und Logistikzentren gebaut werden sowie Klimaanpassung, ökologische und regenerative Landwirtschaft massiv gefördert werden – das macht etwas ratlos.

Dass Herr Dr. Bröker, Revierknotenvorsitzender Agrobusiness & Ressource, nach der präzisen Analyse von Prof. Strohschneider (Leiter der Zukunftskomission Landwirtschaft des BML) zu den Auswirkungen unseres jetzigen Agrarwirtschaftssystems, Zitat „laut Bosten Consulting Group 90 Mrd. Euro Schäden plus 30 Mrd. an Gesundheitskosten“ unter Applaus behauptet, dass „konventionelle Landwirtschaft auch einen großen Beitrag zur Artenvielfalt leistet“ ist auch nicht zu verstehen, wenn der Anspruch besteht ein „Grünes, besonders nachhaltiges Revier“ zu werden. Stattdessen wird „Farm to Fork“ relativiert und ökologischer Landbau lieber gar nicht erst erwähnt (obwohl selbst die aktuelle Landesregierung dazu klare Ziele hat).

Leider waren auch diesmal in den beiden Männerrunden der Diskussion weder nachhaltige, regionale Initiativen bzw. zumindest die Bio-Anbauverbände auf dem Podium.

Dorle Gothe