Gemeinsam ermöglichen wir mit Bürgeraktien ökologische, regionale Lebensmittel von Hof und Acker der Bauern auf den Teller.

Auftakt der Öko-Modellregion Höxter – mit Regionalwert-Impuls

Etwa 60 Teilnehmerinnen aus der Umgebung haben den Weg nach Eissen zur Auftaktveranstaltug der Ökomodell-Region Kulturland Höxter gefunden. Das Kulturland Höxter zählt zu den ersten drei  Öko-Modellregionen in NRW, drei weitere folgten in diesem Jahr. Zum Auftakt hatte Projektmanagerin Laura Jäger gemeinsam mit Akteuren der Regionalbewegung NRW und dem Biolandhof Engemann eingeladen, um ihre Ideen für eine erfolgreiche Weiterentwicklung der Öko-Modellregion Kulturland Kreis Höxter und für das geplante Bio-Wertschöpfungszentrum einzubringen. „Wir freuen uns riesig über die breite und engagierte Beteiligung an diesem Projekt. Denn damit stärken wir unsere heimische Landwirtschaft, die regionale Wertschöpfung und eine nachhaltige Ernährung“, sagte Landrat Michael Stickeln zur Begrüßung in der Hüssenberghalle.

Als ein mögliches Finanzierungskonzept durfte Vorstand Dorle Gothe die Regionalwert AG Rheinland vorstellen. In einem gemeinsamen Projekt der Rentenbank bearbeitet sie mit dem Biolandhof Engemann und der Regionalbewegung NRW eine Studie zu regionalen Wertschöpfungszentren am Beispiel von Eissen. Der familiengeführte Biolandhof Engemann will dort zusammen mit der Regionalbewegung und verschieden Akteuren in naher Zukunft auf dem Gelände des alten Kornhauses ein Wertschöpfungszentrum realisieren. Hier könnte zum Beispiel eine Verarbeitungsstruktur für Bio-Produkte für die Außer-Haus-Verpflegung oder Gastronomie entstehen. Ebenfalls wären eine Wildverarbeitung oder Logistikstrukturen für die Vermarktung von Bio-Gemüse denkbar. Darüber hinaus soll das Gelände auch Platz für Bürogebäude und Räumlichkeiten zur gemeinschaftlichen Nutzung bieten. Ein kleines Büro- und Mustergebäude aus nachhaltigen biogenen Baustoffen ist bereits in Planung. „Die Regionalisierung unseres Ernährungssystems ist aus vielfältigen Gründen dringend nötig“, betonte die Vorsitzende des Landesverbands Regionalbewegung NRW, Brigitte Hilcher. Allein die Einsparung langer Transportwege sei ein Gewinn für die Umwelt. Ein regionales Wertschöpfungszentrum für die Lagerung, Verarbeitung und Vermarktung heimischer landwirtschaftlicher Erzeugnisse sei ein guter Weg. Ein schöner Artikel auf Öko-Landbau NRW zum Weiterlesen.