Gemeinsam ermöglichen wir mit Bürgeraktien ökologische, regionale Lebensmittel von Hof und Acker der Bauern auf den Teller.

Wir sind 2 Jahre alt! Unser Geschenk: der erste Partnerfilm vom Breuner Hof!

Heute vor genau 2 Jahren haben wir mit 34 Aktionär*innen und dem Breuner Hof im Rotonda Business Club Köln die Regionalwert AG Rheinland gegründet!

Wir sind sehr glücklich, dass wir mit viel Unterstützung unserer Wegbegleiter so viel erreichen konnten: 236 Aktionär*innen, 9 Partner, 2 Beteiligungen und viele gute Projekte in der Umsetzung. Bald gibt es wieder neue Aktien – für eine nachhaltige Land- und Ernährungswirtschaft im Rheinland! Nimms in die Hand!

Das will gefeiert werden: am 15.06.2018 wird es ein kleines Regionalwert-Sommerfest im Rotonda Business Club geben, mit Bauernmarkt unserer Partner, einer kleinen Zeitreise und einem Sektempfang!
Bitte anmelden unter info@regionalwert-rheinland.de.

Unser Geschenk: Der erste Partnerfilm der Regionalwert AG Rheinland vom Breuner Hof!

 

 

 

So geht Agrarwende von unten – Zeit-Online Artikel

Man muss nicht immer auf die Politik warten. Wenn Kunden und Bauern sich zusammentun, können sie die Landwirtschaft revolutionieren, schreibt die „Zeit“. Zum Beispiel mit Regionalwert-Aktien oder anderen Initiativen wie der Solidarischen Landwirtschaft.

Zum kompletten Artikel hier entlang.

Fotoserie “Haus Bollheim” – Vielfältige Nachhaltigkeit von Simon Veith

Unser Partnerbetrieb Haus Bollheim in Zülpich ist ein landwirtschaftlicher Betrieb, der nicht nur die strengen Richtlinien des Demeter Verbandes einhält, sondern auch zahlreiche soziale, regional-ökonomische und ökologische Kriterien erfüllt.

Haus Bollheim ist ein Modell für nachhaltiges Land-Wirtschaften, denn der Betrieb

  • lebt mit den Betriebszweigen Milchvieh, Hühner, Acker- und Gemüsebau einen organischen Kreislauf, der weitgehend ohne Zukauf in der Produktion auskommt.
  • stärkt regionale Wertschöpfung durch hofeigene Handwerksbetriebe, die Käserei von Olaf Seyd und die Bäckerei von Jürgen Zippel, sowie durch die Direktvermarktung im Hofladen, die Marktstände und an ausgesuchte Bioläden in nah gelegenen Städten.
  • fördert und erhält durch die Handwerksbetriebe und die Ausbildung  Handwerkliche Tradition und Know-How. 
  • stärkt die Ernährungssouveränität durch die Nutzung alter und samenfester Sorten sowie der Zucht von hofeigenem Getreide.
  • bietet 80 Menschen einen Arbeitsplatz und zahlreichen Schülern ein Praktikum, ein vielfältiges Seminar- und Veranstaltungsprogramm sowie regelmäßige Hofführungen – zahlreiche Bildungsangebote, die über Zusammenhänge in ökologischer Land- und Ernährungswirtschaft aufklären.
  • schützt durch einen sehr hohen Anteil von Hecken, Streuobstwiesen und vielfältigen Fruchtfolgen eine für diese Region einzigartige Artenvielfalt, ausgezeichnet durch die UN-Dekade Biologische Vielfalt.
  • legt großen Wert auf artgerechte Tierhaltung: Kühe mit Hörnern, Kälbern bei den Müttern und Weidegang, Zweinutzungsrassen, Projekte zu Bruderhähnen, kleine Gruppen von Hennen u.v.m.
  • trägt durch hochwertige Produkte zu Gesundheit der Kunden und Mitarbeiter bei.

Durch die Fotostrecke des nachhaltigen Fotografen Simon Veith “Haus Bollheim” wird ein Einblick in die vielfältige und traditionell-handwerkliche Arbeit auf dem Betrieb gegeben.

Fotoserie Regionalwert AG Freiburg: Stadt und Land verbinden

Auch in Freiburg gibt es neue Aktien! Bis zum 12. Juni gibt die Regionalwert AG Freiburg insgesamt 2022 neue Aktien aus. Alle Informationen dazu gibt es hier.

Zum Beginn der Aktienausgabe der Regionalwert AG Freiburg wurde die Kampagne “Stadt und Land verbinden” gestartet. Provokante Bilder mit der Frage “Was hat… mit Landwirtschaft zu tun?” gehen spielerisch mit der Entfremdung der Bevölkerung in Bezug auf Landwirtschaft und Ernährung um. Denn kaum einer weiß ja noch, wie die Lebensmittel hergestellt werden, die täglich im Supermarkt in aller Vielfalt rund ums das Jahr bereit stehen.

Sehr gelungen!

MISERIOR, INKOTA und Slow Food: der “Politischer Suppentopf” in Aachen

Unter dem Motto “Diskutieren, Schnippeln, Handeln” haben Slow Food Aachen, MISERIOR und Meine Landwirtschaft bzw. das INKOTA-Netzwerk zum”Politischen Suppentopf” in Aachen eingeladen. Ein Format das “Meine Landwirtschaft” entwickelt hat, um Initiativen, Betriebe, Verbraucher und Politik über die aktuelle Lage in der Landwirtschaft und Ernährungspolitik zu informieren und zu gemeinsamen Handeln anzuregen.

Neun regionale Initiativen und Betriebe haben sich vorgestellt, darunter auch die Regionalwert AG Rheinland. Vorab wurde durch die Inputs von INKOTA (“Wir haben es satt, dass andere hungern”) und MISERIOR (“Gutes Essen für alle”) deutlich gemacht, wie dramatisch sich die Situation durch die derzeitige Ernährungspolitik in den südlichen Ländern auswirkt: “Landraub in Ländern mit Hunger für billige Futtermittel in den Indstrieländern”. Verschiedene Studien und Dokumentationen stehen auf den Internetseiten (s. Link) zum Download bereit. Es wurde angeregt debattiert, fleißig geschnibbelt und nach der Vorstellung erster konkreter Aktions- und Kooperationsideen der Arbeitskreise köstlich gegessen. Am Ende des Tages wurde eine Initiative für einen Ernährungsrat in Aachen auf den Weg gebracht.

Regionalwert AG auf Haus Riswick – Junge Biobauern mit Perspektive

Vorstand Dorle Gothe stellt die Regionalwert AG potentiellen Nachfolgern in der Landwirtschaft vor: Haus Riswick ist eine Lehr- und Versuchsanstalt der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, in der auch die Fachschule für Agrarwissenschaft Kleve untergebracht ist. Hier werden landwirtschaftliche Meisterkurse angeboten und seit nun schon mehr als 20 Jahren auch ein Kurs mit Schwerpunkt Ökologischer Landbau.

Der Kurs zeichnet sich durch einen hohen Praxisbezug aus, es werden zahlreiche Betriebe besucht und Facharbeiten über betriebliche Alternativen angefertigt. Hier lernt man vor allen Dingen den Blick über den Tellerrand. Da es immer eine “konventionelle Klasse” und eine “öko-Klasse” gibt, lernen sich die späteren Kollegen schon früh kennen und respektieren. Das ist wichtig, denn in vielen Regionen kann eine Umstellung auf Bio immer noch mit sozialer Ausgrenzung in konventionell geprägten Verbänden verbunden sein. Ein guter Ort also, um Neu zu denken.

Nicht umsonst ist hier das Öko-Junglandwirte-Netzwerk entstanden, ein Verein, der sich für junge Öko-Landwirte einsetzt, einen regelmäßigen Austausch und eine Hofbörse organisiert. Nachwuchs wird gesucht, viele der Bio-Pioniere aus den 80er Jahren gehen nach und nach in Rente, immer öfter ohne einen familiären Nachfolger zu haben. In Hofbörsen können sich die Abgebenden und Nachfolger persönlich kennen lernen.

Netzwerktreffen mit neuem Regionalwert-Partner: Die Bio-Region Niederrhein

Am 17.3.2018 fand das Regionalwert-Netzwerktreffen auf unserem Partnerbetrieb Bioland Lammertzhof statt. Nach einem intensiven Austausch über Kooperationen im Partnernetzwerk und gemeinsame Veranstaltungen für regionale biologische Lebensmittel wurde der Partnervertrag mit der Bio-Region Niederrhein e.V. von Heinrich Hannen und Harald Vienhues unterschrieben.

In der Bio-Region haben sich 36 Erzeuger zusammengeschlossen, alle sind einem der Anbauverbände Bioland, Demeter oder Naturland angehörig. Sie stehen in engem Austausch, vermarken und verarbeiten ihre Produkte gegenseitig und machen gemeinsam auf regionales, nachhaltiges Wirtschaften aufmerksam – ein idealer Partner für die Regionalwert AG Rheinland. Tolle Hofportraits der Betriebe gibt es auf der Internetseite der Bio-Region Niederrhein.

Wer die Betriebe persönlich kennen lernen möchte, kann sich zu einer Tagestour mit dem Bus zu drei Betrieben anmelden, die nächste findet am 21.04.2018 zur Bio-Käserei Aurora, zum Bioland Geflügelhof Bodden und zum vielseitigen Demeter Milchviehbetrieb Schanzenhof statt.

Rückblick: Außerordentliche Hauptversammlung

Am 26. Februar fand die außerordentliche Hauptversammlung mit etwa 70 Aktionär*innen der Regionalwert AG Rheinland im Rotonda Business Club Köln statt. Anlass war der Beschluss zu einer Kapitalerhöhung in Höhe von bis zu 750.000 Euro, um weitere, angefragte Projekte für regionale und ökologische Lebensmittel im Rheinland durchzuführen. Wir freuen uns sehr, dass die Kapitalerhöhung einstimmig beschlossen wurde. Der geplante Zeitraum für die Ausgabe der neuen Aktien ist von Juni bis August 2018. Der genaue Zeitpunkt steht noch nicht fest, da der Wertpapierprospekt und die Zeichnungsscheine erst nach der Billigung durch die BaFin veröffentlicht werden können.

Im Anschluss an die offizielle Hauptversammlung wurde der Abend mit einem leckeren, regionalen Bio-Buffet und einem kleinem Pop-Up Markt mit Produkten der Regionalwert Partner abgerundet. Für die anwesenden Aktionäre gab es eine “Nimms in die Hand!” Dankeschön-Tüte mit Käse der Edelkäserei Kalteiche und Wurst von Regionalwert Partner Westerwälder Landschwein sowie die schön gestalteten Regionalwert Rheinland-Schmuckaktien von Design-Agentur Menschenskinder in Köln.

 

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Kleine, feine Bio-Gastro-Messe in Bonn

Ein buntes Treiben beim Speed-Dating von 13 regionalen Erzeugern und Händlern hochwertiger Bioprodukte aus der Region und etwa 60 Gastronomen und weiteren Gästen. Organisiert wurde die Messe von dem Arbeitskreis Bio in Bonn, Teil der Initiativgruppe, die sich für die Gründung eines Ernährungsrates engagiert, darunter  Vertreter*innen der DEHOGA Nordrhein,  Slow Food Bonn, Marktschwärmer Altstadt, Foodsaver Bonn, Bonn im Wandel und die Regionalwert AG Rheinland. Moderiert von Vorstand Dorle Gothe.

Grußworte sprachen Bürgermeister Reinhard Limbach und Klaus Budde, Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung. Um die hohe Nachfrage nach regional erzeugter Ware anzuregen, bot die Messe einen guten persönlichen Austausch. Überzeugend waren die Inputs von den Gastronomen Michael Klevenhaus und Peter Heuser sowie der Bioland-Erzeugerin Vicky Jacobs vom Leyenhof, regional ist möglich, wenn man dass bewusst entscheidet.

Berichte im General-Anzeiger Bonn und ein Video in der Lokalzeit Bonn im WDR (Link auf die Facebook-Seite). Weitere Informationen auf der Seite Bonn im Wandel

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Kapitalerhöhung beschlossen – bald gibt es neue Aktien!

In der außerordentlichen Hauptversammlung der Regionalwert AG Rheinland wurde gestern eine Kapitalerhöhung in Höhe von 750.000 Euro beschlossen! Viele gute Projekte warten auf ihre Umsetzung – für mehr regionales Bio im Rheinland! Wahrscheinlich ab Juni wird es frische, neue Aktien geben, je nachdem wie schnell wir den Prozess zur Bewilligung unseres Prospekts durch die BaFin erfolgreich durchlaufen haben!

Das waren viele – Saatgutfestival mit Regionalwert AG und “Bonn blüht und summt”

Knapp 2.000 Besucher erkundigten sich am Sonntag beim Saatgutfestival Bonn über samenfestes Saatgut, tauschten und lauschten Informationen von zahlreichen Initiativen, die sich für Artenvielfalt, ökologischen Landbau und gesunde Ernährung einsetzten. Bei praller Sonne und in den schönen Räumen der Waldorfschule in Hangelar, mit köstlichem Bio-Essen aus der Kantine war es ein Fest, so vielen interessierten Menschen das Netzwerk der Regionalwert AG aus Bürgerschaft, Betrieben und Initiativen für mehr Bio aus dem Rheinland vorzustellen.

Am Stand der Regionalwert AG konnte man auch gleich unseren neuen Partnerbetrieb kennen lernen, Bernd Schmitz und Natalie Fehling stellten den Hanfer Hof und die Solidarische Landwirtschaft vor. Ein konventionelles Gewächshaus angrenzend an den Demeter Betrieb bietet vielleicht schon bald die Möglichkeit samenfeste Demeter Jungpflanzen auf den Markt zu bringen. Das wollen wir gerne unterstützen.

 

Großen Zuspruch fand das Projekt “Bonn blüht und summt“, das Gesa Maschkowski von Bonn im Wandel ins Leben gerufen hat und bei dem wir kooperieren. An einem Tag hat das Team 154 Blühpat*innen gewonnen, die 730 m² Blühstreifen säen wollen und 85 Schilder aufstellen. Außerdem gibt es 4 Anfragen für öffentliche Flächen. Das Saatgut mit Futterpflanzen für Insekten wurde mit einer Anleitung an alle Pate*innen ausgegeben.

Das Projekt wird gefördert und unterstützt von der Koordinationsstelle Bürgerbeteiligung der Stadt Bonn und dem EU-Projekt EPICURO. In diesem Projekt beschäftigen sich Kommunen aus mehreren europäischen Städten mit der Frage, wie sie widerstandsfähiger gegen Krisen werden und wie Bürgerinnen und Bürger dabei einbezogen werden können. Dabei ist das Thema Insektensterben oder -überleben direkt mit Nahrungsmittelsicherheit verbunden, denn ohne die Bestäuber für Nahrungspflanzen und ohne Nahrungsgrundlage für Singvögel fallen viele wichtige Nützlinge weg. Der Einfluss auf die Nahrungsmittelproduktion ist enorm.

BioFach mit vier Regionalwert AGs und Regionalwert-Produkten von der Edelkäserei Kalteiche!

V.l.n.r.: Gründer Cristan Hiß, Regionalwert Partner Matthias Kühn von der Edelkäserei Kalteiche und Vorstand Dorle Gothe

Die ganze Power der vier AGs und weiteren Initiativen (wir werden mehr!)  auf der weltgrößten Biomesse, der BioFach in Nürnberg! A

Als Mitaussteller am Gemeinschaftsstand von Kugler und Rosenberger, waren wir zwischen der Bio-Jobbörse, Universitäten mit Ökologischem Studium (Triesdorf, Kassel und Eberswalde), den Treffen der Öko-Junglandwirte und der Alumni der Uni Kassel-Witzenhausen gut aufgehoben. Als Mitglied der Verbände für nachhaltiges Wirtschaften bei Unternehmensgrün und dasselbe in grün e.V. war die Regionalwert AG Rheinland an verschiedenen Stellen präsent. Auch die Stände-Party des Landes NRW mit Hellers Bio-Kölsch und Pinkus Bio-Pils ist immer wieder ein guter Anlaufpunkt zum regionalen Vernetzten.

Ein besonderes Highlight war für uns die Präsentation des ersten Regionalwert-Partnerprodukts aus dem Rheinland, dem Ziegen- und Schafskäse von Regionalwert-Partner Edelkäserei Kalteiche!

Angefangen als Arbeitskreis in Frankfurt umfasste die 28. BioFach mit Vivaness Naturkosmetik über 3.000 Aussteller aus 93 Ländern. Die Messe begleitet ein umfangreiches Fachprogramm, in der Trends und Entwicklungen von Verbänden, Politik, Unternehmen und Wissenschaft auch kritisch hinterfragt werden.

Zum dritten Mal wurde begleitend der Fachkongress Stadt-Land-Bio zum Thema „Mehr Bio, mehr Region, mehr Zukunft – Ernährungswende durch Kommunale Ernährungspolitik?“ ausgerichtet.