Gemeinsam ermöglichen wir mit Bürgeraktien ökologische, regionale Lebensmittel von Hof und Acker der Bauern auf den Teller.

Kleine, feine Bio-Gastro-Messe in Bonn

Klaus Budde von der BLE mit Vorstand Dorle Gothe für den AK Bio in Bonn

Ein buntes Treiben beim Speed-Dating von 13 regionalen Erzeugern und Händlern hochwertiger Bioprodukte aus der Region und etwa 60 Gastronomen. Um die hohe Nachfrage nach regional erzeugter Ware anzuregen, bot die Messe einen guten persönlichen Austausch. Der Arbeitskreis Bio in Bonn hatte geladen, moderiert wurde von Vorstand Dorle Gothe. Grußworte sprachen Bürgermeister Reinhard Limbach und Klaus Budde, Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung. Die Inputs von Michael Klevenhaus, Peter Heuser und Vicky Jacobs waren überzeugend: bio-regional ist möglich, wenn man das bewusst entscheidet!

Berichte im General-Anzeiger Bonn und ein Video in der Lokalzeit Bonn im WDR (Link auf die Facebook-Seite). Weitere Informationen auf der Seite Bonn im Wandel – eine schöne Fotostrecke beim Weiterlesen.

Bilder von Gesa Maschkowki, BLE; Text von Julia Icking (verändert)

Der Arbeitskreis Bio in Bonn der Initiative für einen Ernährungsrat hatte geladen, darunter DEHOGA Nordrhein,  Slow Food Bonn, Marktschwärmer Altstadt, Foodsaver Bonn, Bonn im Wandel und die Regionalwert AG Rheinland.

Grußworte sprachen Bürgermeister Reinhard Limbach und Klaus Budde, Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung. Um die hohe Nachfrage nach regional erzeugter Ware anzuregen, bot die Messe einen guten persönlichen Austausch. Die Inputs von den Gastronomen Michael Klevenhaus und Peter Heuser sowie der Bioland-Erzeugerin Vicky Jacobs vom Leyenhof waren überzeugend: bio-regional ist möglich, wenn man dass bewusst entscheidet!

Die drei Referenten berichteten aus der Praxis. Gastronom Michael Klevenhaus betreibt mehrere Restaurants in Bonn und versucht, “in der Welt des Konventionellen immer mehr Schritte in Richtung regional und nachhaltig zu gehen.“ Um geeignete Produkte zu beziehen, habe er ganz bewusst die bisherigen Lieferanten behalten und sie auf die Suche nach den gewünschten Lebensmitteln geschickt.

Vicky Jacobs, die vor zwei Jahren den Leyenhof im Bonner Süden von ihrem Vater übernommen hat, berichtete, wie sie Gemüse und Kräuter über den Hofladen, per Lieferdienst und neuerdings in verarbeiteter Form vertreibt. Sie beliefert 14 Kitas und Kantinen in Bonn.

Peter Heuser erzählte von seinen Erfahrungen in der Küche der Fortbildungsakademie der Finanzverwaltung NRW, die er seit 27 Jahren bewirtschaftet: Dort setzt er bereits heute Kaffee, Tee, Kakao und sämtliche Milchprodukte in Bio-Qualität ein. Bald folgen Fleisch und Gemüse aus der Region, eine Bio-Zertifizierung der Küche wird angestrebt.

In Mini-Interviews beschrieben auch die Ausstellerinnen und Aussteller die Besonderheiten ihrer Produkte, Höfe und Lieferservices. Neben Kaffee (in Köln geröstet) gab es Käse, Wurst, Brot und Salat, verschiedene Weine und ein Kölsch – natürlich alles in Bio-Qualität. Alles, was am Ende übrig blieb, packten die Foodsaver ein, die sich ebenfalls mit einem Stand präsentierten.