Gemeinsam ermöglichen wir mit Bürgeraktien ökologische, regionale Lebensmittel von Hof und Acker der Bauern auf den Teller.

regiosöl-Projekttreffen auf Haus Bollheim

Landwirtschaft braucht Wertschätzung! Im wahrsten Sinne des Wortes.
Werte, die in und durch eine nachhaltige Bewirtschaftung geschaffen werden, werden bisher nicht ausreichend honoriert. Die Zukunftskommission Landwirtschaft eingesetzt vom Bundesministerium für Landwirtschaft schreibt im aktuellen Bericht, dass nachhaltig wirtschaftende Betriebe derzeit benachteiligt werden. Betriebe die Kosten externalisieren (also auf die Gesellschaft übertragen, z.Z. 90 Mrd. Euro im Agrarsektor plus 30 Mrd. für Gesundheitskosten) profitieren dagegen von dem derzeitigen Wirtschaftssystem. Das muss nicht so sein! Eine Reform der Agrarsubventionen ist dringend erforderlich – wie das gehen kann, hat Christian Hiß mit der Regionalwert-Leistungsrechnung vorgerechnet – und zwar anhand der Aufwände für die wichtigen gesellschaftlichen Leistungen. Im regiosöl Projekt werten wir die Analyse aus und wollen eine Aussage über Regionen treffen. Im Bericht wird das Konzept der Regionalwert AG mehrfach erwähnt!
Sozial-ökologische Leistungen müssen für Landwirt:innen endlich finanziell tragbar werden. Daran arbeitet unser interdisziplinäres Forschungsteam im Rahmen des regiosöl-Projekts, angeleitet vom Institut für Ländliche Strukturforschung und in Kooperation mit der Ökomodellregion Nordhessen, der Regionalwert AG Freiburg und der Regionalwert Leistungen GmbH. Letzte Woche hat sich das Team teils persönlich, teils digital auf @Haus Bollheim getroffen, um sich über den Projektfortschritt auszutauschen. Wir als Regionalwert AG Rheinland sind Praxispartner und setzen die Forschungsarbeit als Reallabor in der Pilotregion Rheinland um.
Wer mehr über regiosöl erfahren möchte findet hier den Projektsteckbrief: https://www.ifls.de/…/user…/Steckbrief_2021-07-26_pe.pdf