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Wege aus der Agrarsackgasse – das Rheinische Revier als nachhaltige Modellregion

20. August 19:00 - 21:00

Online Konferenz am Donnerstag, 20.08.2020 19-21 Uhr

Streaming auf Youtube Link: https://youtu.be/R8Ak7GkrGPA

Die bisherige Ausrichtung des Knotenpunkts “Agrobusiness und Ressourcen” des Wirtschafts- und Strukturprogramms im Rheinischen Revier 1.0 wird den Herausforderungen des Klimawandels, dem Verlust der Artenvielfalt, dem Erhalt von Arbeitsplätzen in der Region und der Ernährungssicherung für etwa 10 Mio. Menschen der Region nicht gerecht. Die einmalige Chance durch die Fördergelder von rund 14 Mrd. Euro muss im Hinblick auf nachfolgende Generationen für eine konsequent nachhaltige Entwicklung der Region genutzt werden.

Gemeinsam mit 15 Initiativen aus NRW fordern wir eine ökologisch-regionale Ausrichtung des Förderprogramms. Wir haben in einer gemeinsamen Stellungnahme einen Vorschlag für eine nachhaltige Land- und Ernährungswirtschaft verfasst und am 22.05.2020 veröffentlicht.

Ende August wird es eine Konferenz zum Knotenpunkt Agrobusiness und Ressourcen geben. Das bisherige Beteiligungsverfahren lässt vermuten, dass die Eingaben von bürgerlichen Initiativen, wie bisher, keinen Eingang in das Förderprogramm finden. Die Vertreter des Knotenpunktes wurden eingeladen mit uns zu diskutieren.

Wir machen mit der Veranstaltung am 20.08.2020 auf den dringenden Handlungsbedarf für eine ökologische Agrarwende aufmerksam. Und freuen uns sehr über die inhaltlichen Beiträge, die unsere Forderung nach einer ökologisch-regionalen Ausrichtung der Förderungen im Rheinischen Revier bekräftigen:

Dr. Felix Prinz zu Löwenstein, Vorstandsvorsitzender des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW e.V.) und Autor von “Foodcrash – wir werden uns ökologisch ernähren oder gar nicht mehr”.
Dr. Felix Prinz zu Löwenstein spricht zu den Folgen der globalisierten Agrobusiness und den Vorteilen einer Ökologischen Bewirtschaftung.

Christian Hiß, Gründer der Regionalwert-Idee und Autor von “Richtig Rechnen.
Christian Hiß stellt die Regionalwert-Bilanzierungsmethode vor, die soziale, ökologische und regionalökonomische Leistungen aus der Buchführung monetär bewertet und sich zur Zeit in der Testphase befindet. Sein Ziel ist, die nachhaltigen Leistungen der Landwirtschaft sichtbar zu machen.

Anschließend findet eine Diskussionsrunde mit Vertreter*innen des Rheinischen Reviers statt.

Nach einer kurzen Einführung zu den wichtigsten Punkten der  Stellungnahme, werden die Auswirkungen des globalen Agrobusiness und die ganzheitliche Bilanzierungsmethode des Regionalwert-Ansatzes vorgestellt.

Die Veranstaltung wird aus dem Rentei Saal von Schloss Türnich online übertragen.
Die Zugangsdaten finden Sie in Kürze an dieser Stelle.

Zum Beitrag zur Stellungnahme der Initiativen zum Knotenpunkt Agrobusiness und Ressourcen bitte hier entlang.

Stellungnahme zum Rheinischen Revier WSP 1.0 Agrobusiness und Ressourcen…

Details

Datum:
20. August
Zeit:
19:00 - 21:00