Gemeinsam ermöglichen wir mit Bürgeraktien ökologische, regionale Lebensmittel von Hof und Acker der Bauern auf den Teller.

Neuer Partner: Bioland Imkerei Authetico

Wir freuen uns sehr: Sebastian Klein ist mit seiner Bioland-Imkerei Authentico im Bergischen Land Regionalwert-Partner geworden. Die erste Imkerei im Regionalwert Netzwerk!
Videos auf seiner Webseite geben einen Eindruck von seiner naturnahen Methode der Bienenhaltung. Seit 2012 produziert er im Nebenerwerb Honig und einige andere Honigprodukte. An dem außerschulischen Lernort kann man viel über die Biene und ihre Bedürfnisse, ökologische Bienenhaltung und ihre Bedeutung für Vielfalt, Obst und Gemüse lernen. Bald wird er in der beliebten WDR Sendung “Land & Lecker” zu sehen sein, ein ganzes Menü im Zeichen des Honigs, auch der Betrieb wird vorgestellt.

Bekannt ist Sebastian Klein ebenso aus dem Netzwerk der Solidarischen Landwirtschaft, in dem er auf der Bundesebene und auch als Berater vor Ort engagiert mitwirkt. Und mit Heiko Neumann betreibt er außerdem PlanBee – Vereine Unternehmen und private Personen können Bienen leasen mit dem rundum sorglos Paket inkl. Honigernte – und die Bienen werden professionell betreut.

Neuer Partner: Running Bowls in Köln-Lindenthal

 

Eine ganz neue Geschäftsidee von Diplom Sportwiss. & Ernährungsberater Morteza Bayat, Absolvent der deutschen Sporthochschule Köln: Running Bowls das weltweit erste BIO- RESTAURANT, welches seine  vitaminreichen Bowls über ein 10 Meter langes Laufband zu seinen Gästen befördert. Dabei steht ausgewogene, gesunde und köstliche Ernährung an erster Stelle. Bowl für Bowl können sich die Gäste durchprobieren, dabei werden vielfältige Zutaten unterschiedlich kombiniert.

Auf dem Laufband gibt es täglich frisch zubereitete saisonale Bowls, die „Favourite Bolws“, wie Buda Bowls oder Spicy Asia Bowl, welche die Gäste sofort genießen können. Man kann auch seine eigene Bowl mit gewünschten Zutaten zusammenstellen. Morteza Bayat war von Anfang an von dem regionalen Netzwerk der Regionalwert-Partner begeistert, gleich im ersten Treffen kam es zu neuen Liefer-Beziehungen. Bald schon soll es, sofern es Corona zulässt, Ausflüge mit Kunden zu den Erzeugern vor Ort geben.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!

Sieben Beteiligungen im Bearbeitungsprozess

Gerade kommt viel zusammen, die 4. Kapitalerhöhung ist seit April abgeschlossen und das Geld soll nun schnell in die Projekte fließen – doch dafür müssen alle Unterlagen zusammen sein. Weitere Anfragen werden auch schon bearbeitet – dafür bereiten wir auch schon die nächste Kapitalerhöhung vor.

Was wir vorhaben?

  • Regionale Verarbeitung in mobilen Einheiten sowohl für Schlachten, als auch für Milchverarbeitung – in der Eifel und im Bergischen Land, am Niederrhein konnten wir bereits den Schauhof unterstützten eine Hofmolkerei zu gründen,
  • mehr Ställe mit Mist und regionaler Verarbeitung zu Käse auf dem Hof – in gleich zwei Projekten,
  • die Sicherung von zwei landwirtschaftlichen Betrieben, auch durch solidarische Modelle,
  • Unverpacktladen! Weniger (Plastik) ist mehr (Umweltschutz)
  • und ganz neu auch ein Biogastronomie-Projekt.

Wie das geht mit Beteiligungen?

Die Beteiligungsprojekte durchlaufen einen dreistufigen Prozess:

1. mit dem Steckbrief holen Vorstand und Betrieb sich das inhaltliche grüne Licht,

2. in einem Steckbrief mit Businessplan wird die Rentabilität dargelegt und im Aufsichtsrat geprüft. Wir sind sehr dankbar für die Kompetenzen, die uns dafür ehrenamtlich zur Verfügung gestellt werden.

3. Erst dann gehen wir mit Fachanwälten in die Erarbeitung von Verträgen, und holen alle notwendigen Unterlagen zur Person und zum Betrieb ein, die wiederum dem Aufsichtsrat vorgelegt werden.

Ist alles vorhanden und für gut befunden, kann das Projekt schnell starten. Manchmal hakt es aber auch an Einzelheiten oder formalen Hürden, dann nehmen wir uns die Zeit, die es zur Klärung braucht.

Nominiert für den Nachhaltigkeitspreis der Neumarkter Lammsbräu Brauerei

Jede*r kann einen Beitrag leisten – aber nur gemeinsam werden wir das Ziel erreichen. Genau an dieser Idee setzt das Konzept der Regionalwert AGs an.
Hier werden Bürger*innen und Betriebe aus Landwirtschaft, Verarbeitung, Handel und Gastronomie, die den Nachhaltigkeitsgedanken teilen, zusammengebracht und können gemeinsam zu einer regionalen, nachhaltigeren Land- und Ernährungswirtschaft beitragen. Durch Bürgeraktien werden Biobetriebe entlang der regionalen Wertschöpfungskette unterstützt – in einem regionalen Partnernetzwerl arbeiten sie gemeinsam daran mehr regionale Bioware in den Markt zu bringen. Gut für Mensch, Tier und Umwelt. Im deutschsprachigen Raum wurden schon 8 Regionalwert AGs gegründet, in weiteren 8 Regionen haben sich Initiativen zur Gründung gebildet. Die regionale Ebene bietet außerdem die Möglichkeit regionale Förderinitiativen wie die Öko-Modellregionen oder LEADER in den Aufbau regionalen, nachhaltiger Strukturen einzubinden. Über die Regionalwert Impuls GmbH sind wir miteinander eng vernetzt und tauschen innovative Konzepte für regionales Bio aus.
Diese Idee hat nicht nur viel Anklang gefunden, sondern jetzt auch eine Nominierung für den Nachhaltigkeitspreis der Brauerei Neumarkter Lammsbräu 2021 erhalten. Wir freuen uns riesig, für diesen wichtigen Preis ausgewählt zu sein. Wir werden weiterhin an unserer Vision festhalten und sind uns sicher, dass so etwas Gutes entstehen kann – gemeinsam als Teil eines besseren Ganzen.

Wir sind Leuchtturm nachhaltigen Wirtschaftens in Deutschland

Wir fühlen uns sehr geehrt: Die Regionalwert-AGs sind „Leuchtturm nachhaltigen Wirtschaftens“ in Deutschland – das sagt eine neue Studie der TU Dresden und des Nachhaltigkeitsrats. Die Studie betrachtet den Stand des nachhaltigen Wirtschaftens in Deutschland bzw. des unternehmerischen Nachhaltigkeitsprofils Deutschlands.

Unter den zehn beschriebenen Beispielen für Nachhaltigkeit “made in Germany”, unter anderem auch die Kollegen im Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft e.V. (BNW) Neumarkter Lammbsbräu, Memo und Ecosia, wird auch der Ansatz der Bürgeraktiengesellschaft Regionalwert AG beschrieben.

Für die Zahlen im Steckbrief, hier beschrieben für die Regionalwert AG Freiburg, haben wir eine aktuelle Zusammenfassung aller acht bereits gegründeten AGs:

– insgesamt wurden mehr als 12 Mio. Euro für regionale Bioprojekte von über 4.000 Aktionrär:innen, überwiegend privaten Bürger:innen, bereitgestellt,
– in unseren regionalen Netzwerken arbeiten über 140 Partnerbetriebe zusammen an regionalen Wertschöpfungsketten und erreichen einen Umsatz von mehr als 300 Mio. Euro Umsatz und beschäftigen mehr als 1.900 Mitarbeiter:innen.

Eine Branche mit Mehrwert. Mit dem Regionalwertbericht erheben wir regelmäßig gesellschaftliche leistungen unserer Partnerbetriebe, wie z.B. Maßnahmen zum Klimaschutz, sozialem Zusammenhalt, Artenschutz, Tierwohl und regionaler Wertschöpfung. Gemeinsam vernetzt sind wir im bundesweiten Dach der Regionalwert Aktiengesellschaften – der Regionalwert Impuls GmbH.

Zuwachs im regiosöl-Projekt! Gesellschaftliche Leistungen der Landwirtschaft transparent machen

Seit Anfang Juni 2021 sind die Regionalwert AG Freiburg sowie die Regionalwert Impuls GmbH offiziell neue Partnerinnen im Projekt regiosöl. Ziele der neuen Kooperation sind die Überprüfung und Anpassung der Regionalwert-Nachhaltigkeitsanalyse und der Regionalwert-Leistungsrechnung in jeweils 50 Öko-Betrieben in den zwei Pilotregionen Rheinland (Regionalwert AG Rheinland) und Öko-Modellregion Nordhessen. Im nächsten Schritt werden die Daten auch für eine Erfassung der Leistungen von Biobetrieben auf der regionalen Ebene betrachtet. Das gemeinsame Ziel: die vielfältigen gesellschaftlichen Leistungen der Landwirtschaft transparent machen!

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“Bauer findet Aktionär!” – Regionalwert im WDR

Am Pfingstfreitag gab es einen Bericht im WDR über 5 Jahre Regionalwert AG Rheinland.
Gedreht wurde da, wo alles anfing: auf dem Breuner Hof!

Hardy und Petra Burgmer haben auf der Suche nach einer Lösung für die Nachfolge, keines der Kinder wollte den Hof übernehmen, die Regionalwert-Idee in Freiburg kennengelernt. Was Ihnen wichtig war: eine nachhaltige Wirtschaftsweise, die Mensch, Tier und Umwelt gerecht wird. Sie haben den Hof auf Bio umgestellt und die muttergebundene Kälberaufzucht eingeführt – mit Unterstützung von Pat:innen für die Aufzucht der männlichen Kälber. Petra Burgmers Herzensprojekt ist nun in gute Hände gefallen, Christina und Christian Althoff teilen diese Werte und setzten sich engagiert dafür ein, dass so wenig männliche Kälber wie möglich an Tierhändler verkauft werden müssen, sondern statt dessen auf dem Hof aufwachen und möglichst stressfrei auf dem Hof geschlachtet werden.

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Alle Aktien wurden gezeichnet, knapp 1 Mio. Euro für regionales Bio!

Ausverkauft!

Die 4. Kapitalerhöhung der Regionalwert AG Rheinland ist vollständig ausgeschöpft – alle 1.599 Aktien wurden gezeichnet! Wir sind ganz aus dem Häuschen und sehr dankbar für die vielen Zeichnungen! DANKE!

Die Kapitalerhöhung muss nun beim Handelsregister eingetragen werden. Wenn alles so läuft, wie wir uns das vorstellen, dann haben wir in der 4. Kapitalerhöhung genau 990.900 Euro eingeworben – fast 1 Mio. Euro für eine nachhaltige Land- und Ernährungswirtschaft im Rheinland! Das Grundkapital der Gesellschaft erhöht sich damit um 799.500 Euro (Nennwert) von 1,75 auf 2,55 Mio. Euro. Und etwa 280 neue Aktionär:innen kommen neu dazu, insgesamt werden es dann etwa 820 sein.

Vielen, vielen Dank an alle, die uns so tatkräftig unterstützt haben! 

Wie wir das Geld einsetzen? Schaut doch mal hier.

Richtig Rechnen! Die Regionalwert-Nachhaltigkeitsanalyse am Beispiel von Haus Bollheim

Christian Hiss, Gründer der Regionalwert -Idee und Autor von “Richtig Rechnen!” und Hans von Hagenow, einer der vier Geschäftsführer von Haus Bollheim, stellen die Regionalwert-Nachhaltigkeitsanalyse und den Regionalwert-Leistungsrechner vor. Die mittlerweile als online-Tool angebotene Analyse (www.regioanlwert-leistungen.de) zeigt transparent, was Landwirtschaft in den Dimensionen Ökologie, Soziales und Regional-Ökonomie leisten kann. Und das unabhängig davon, ob konventionell oder ökologisch gewirtschaftet wird. Landwirtschaft hat vielfältige Einflüsse, auf regionale Arbeitsplätze, Tierwohl, Wasser, Luft und Artenvielfalt – und es gibt viele Ansätze nachhaltig und regenerativ zu wirtschaften.

Unser Partnerbetrieb Haus Bollheim ist ein etwa 200 ha großer Demeter-Betrieb, der besonders nachhaltig wirtschaftet. Gesellschaftliche Leistungen wie Ausbildung, Arbeitsplätze, Erhalt von Handwerklichen Fähigkeiten in Käserei und Bäckerei, die Züchtung Standtort-angepasster Getreidesorten, vielfältige maßnhamen zum Erhalt der Artenvielfalt und der Bodenfruchtbarkeit, zahlreiche Informations- und Mitmachangebote und vieles mehr.

Aktueller Stand der Kapitalerhöhung: 975.200 Euro – und es kommt noch Post!

ENDSPURT

Die letzten 27 von 1.599 Aktien unserer 4. Kapitalerhöhung sind noch zu haben! Bis heute konnten Briefe eingeworfen (die Briefkästen müssen heute noch geleert werden) bzw. bis 24 Uhr Zeichnungsscheine per Mail mit pdf gesendet werden. Wir sind sehr glücklich und gespannt, ob die letzten Aktien noch alle gezeichnet werden!

WAHNSINN: 98% der Aktien wurden gezeichnet!

Hofübergabe auf dem Breuner Hof nun offiziell

Die Hofnachfolge ist kein Sprint, sondern ein Langstreckenlauf – und ist erfolgreich gemeistert!

Eine aufregende Reise liegt hinter dem Team Breuner Hof. Denn eine Hofnachfolge ist eine echte Herausforderung. Es müssen nicht nur betriebliche Vorstellungen passen und eine gute persönliche Beziehung aufgebaut werden – viele formale und wirtschaftliche Daten wollen besprochen und verhandelt werden. Das fordert viel Energie, am Ende muss dann alles stimmen. Wir freuen uns sehr, dass Hardy und Petra Burgmer – die Initiatoren der Regionalwert AG Rheinland – den Hof nun vertrauensvoll in die Hände von Christian und Christina Althoff übergeben haben und sicher sein können, dass der Hof so engagiert nachhaltig bewirtschaftet wird, wie von ihnen selbst. Hardy und Petra Burgmer bereiten neben ihren Tätigkeiten im Betrieb Kurse zu Wildkräutern und Heilpraxis, Kultur- und Bildungsangebote vor, man darf gespannt sein!

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