Gemeinsam ermöglichen wir mit Bürgeraktien ökologische, regionale Lebensmittel von Hof und Acker der Bauern auf den Teller.

Erste Presserartikel zur Regionalwert-Kampagne „Was ist es dir wert?“

Wir freuen uns sehr über die ersten Artikel zur Regionalwert-Kampagne „Was ist es dir wert?“ auf Ökolandbau.de, in der Rhein-Sieg-Rundschau, dem Ökolandbauportal der Landwirtschaftskammer NRW  und im Kölner Stadt-Anzeiger; sowie auf den Seiten des Bundeszentrum für Ernährung und der Zukunftsmacher.

Der Aufruf wird zudem in einigen Newsletter von Ernährungsräten, Solidarischen Landwirtschaften, der Regionalbewegung geteilt.

Mach mit! #wasistesdirwert

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youtube (Kampagnen-Videos auf Regionalwert Impuls)

Geblerhof sucht Gründerteam!

Der Geblerhof, eine Institution in Wegberg mit vielen Fans.


Fried Gebler und seine Frau haben den Geblerhof über viele Jahre nach Demeter-Richtlinien bewirtschaftet und in der Region viel für ein ökologisches Bewusstsein in der Landwirtschaft getan. Zu Lebzeiten von Fried wurde leider keine Hofnachfolge gefunden, seit vielen Jahren steht die Gärtnerei nun leer. Als Regionalwert AG Rheinland haben wir die Regionalwert Stiftung Geblerhof GmbH gegründet und das Grundstück inklusive Betriebs- und Wohngebäude gekauft, mit dem Ziel jemanden zu finden, der die Gärtnerei wieder aufblühen lässt. Ob Gemüse, Blumen, Kräuter – vieles ist möglich. Aber auch einiges an Arbeit steht an. Dabei unterstützt die Regionalwert AG gerne mit hilfreichen Kontakten, finanziellen Investitionen in Betriebsgründung und Baumaßnahmen – und natürlich mit viel Herzblut und Überzeugung für das Projekt. 

Das erwartet Dich/Euch:

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Start der Regionalwert-Kampagne „Was ist es dir Wert“

Das bundesweite Regionalwert Netzwerk ruft auf zu nachhaltigem Einkauf! 
regional.bio.fair. – www.wasistesdirwert.bio

Multiple Krisen gefährden die Existenzgrundlage regionaler Bio-Betriebe – obwohl ihre Erzeugnisse relativ preisstabil sind Regionaler Bio-Einkauf eine Investition in Daseinsvorsorge ist.

In Videobotschaften wenden sich Regionalwert-Partnerbetriebe an die Verbrauchenden. Sie äußern sich in einem Video, wie sie mit ihren nachhaltigen Leistungen zur Lösung der aktuellen Krisen beitragen und dass sie dafür Kunden brauchen.

Denn so lange die Milliarden schweren Agrar-Förderungen nicht an nachhaltige Leistungen gebunden und Kosten auf die Gesellschaft übertragen werden (Wasserreinigung. Antibiotikaresistenzen) wird nachhaltiges Wirtschaften immer ein Wettbewerbsnachteil bleiben. Im Regionalwert-Netzwerk nehmen wir es selbst in die Hand und setzten auf Bürger:innen, die Geld für eine Umstellung des Systems zur Verfügung stellen und nachhaltig einkaufen.

Schirmdame der Kampagne ist Tina Andres, Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft, unterstützt wird die Kampagne vom Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft BNW e.V, Bioland NRW, Demeter NRW, Biokreis NRW, der Regionalbewegung NRW, dem Kölner Ernährungsrat und vom Fairbio Verein – viele weitere Unterstützer:innen sind angefragt.

Dr. Katharina Reuter, Geschäftsführerin BNW e.V.: „Mindestens 3x am Tag können wir entscheiden, welche Landwirtschaft wir wollen. Denn mit jedem Einkauf, jeder Mahlzeit haben wir es in der Hand! Der BNW steht seit 30 Jahren für eine ökologische Landwirtschaft ohne Gentechnik, für eine regionale bäuerliche Struktur der Betriebe. Daher unterstützen wir diese Kampagne der Regionalwert AGs!“

Die Kampagne ist gestartet, sie wird bis mindestens zur BioFach 2023 fortgeführt. Wir rufen alle Personen, Initiativen und Betriebe auf, sich uns dem Aufruf zu nachhaltigem Einkauf anzuschließen. Videobotschaften, Zitate, Fotos – gerne an uns schicken und in den Social Media Kanälen Beiträge teilen und verlinken! #wasistesdirwert

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Stellenausschreibung: Beteiligungsmanager:in gesucht!

Zur Verstärkung des Teams und zur Intensivierung unserer Investitionstätigkeit suchen wir ab sofort einen Beteiligungsmanager (m/w/d)!

Anforderungen  und Aufgaben beim Weiterlesen. Wir freuen uns auf Deine Bewerbung an unseren Vorstand Dorle Gothe, bitte mit Angabe Deiner Gehaltsvorstellungen.

Auch Teilzeit ist möglich.

Hier geht es zur detaillierten Stellenanzeige auf www.biojobbörse.de.

Gerne nehmen wir auch direkte Bewerbungen an gothe@regionalwert-rheinland.de an.

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Das Regionalwert-Netzwerk – nimmt Fahrt auf!

Regionalwert AGs auf einem Blick

Neun Regionalwert AGs wurden schon gegründet: Freiburg, Hamburg, Rheinland, Berlin-Brandenburg, Oberfranken, Münsterland, Niederösterreich-Wien, Bodensee-Oberschwaben, Bremen & Weser-Ems
Weitere Gründungsinitiative sind in den Regionen Mittleres WürttembergMecklenburg-Vorpommerns und Südwestfalen aktiv. Da tut sich was!

Die 9 gegründeten Regionalwert AGs haben zusammen (Stand Ende 2021):

  • >15 Mio. Euro Grundkapital
  • > 5.000 Aktionär*innen
  • > 200 Partnerbetriebe

Warum es so wichtig ist, Geld zur Verfügung zu stellen? Gerade landwirtschaftliche Betriebe brauchen regelmäßig Kapital für Maschinen, Tiere, Land oder Gebäude, auch für die Umstellung auf ökologischen Landbau. Dabei können wir helfen und gehen in die unternehmerische Verantwortung. Indirekt gehen unsere Aktionäre und Aktionärinnen gehen damit mit ins Risiko und stärken dem Betrieb mit Eigenkapital den Rücken. Ihr eigenes Risiko beschränkt sich auf die Einlage. Das Risiko eines Totalverlustes ist bei 16 Beteiligungen an Betrieben vor Ort relativ gering.

Wildes Rindfleisch von Frank Vohwinkel

Die Rinder von Regionalwert-Netzwerkpartner Frank Vohwinkel sind etwas ganz besonderes, denn sie pflegen die Natur rund um die Museumsinsel Hombroich bei Neuss. WILDE RINDER WEIDEN heißt sein Projekt und beschäftigt sich intensiv mit dem Einsatz von Rindern zur Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit und Artenvielfalt. Weitere Infos dazu finden Sie hier. Um die Herdengröße konstant zu halten steht nun zeitnah die nächste Schlachtung an, ganz ohne Transport und mit Weideschuss.

Sie können ein Mischpaket direkt bei Frank vorbestellen und pünktlich zur festlichen Jahreszeit in den Genuss dieses ganz besonderen Rindfleisch kommen – und somit die nachhaltige Landschaftsgestaltung von WILDE RINDER WEIDEN wertschätzen.
weitere Infos:

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Klimaschutz so dringend wie nie zuvor! Demo der Fridays for future

Unsere Partnerbetriebe sind in Köln, Bonn, Düsseldorf – unser Vorstand Dorle Gothe in Olpe mit dabei. Eine nie dagewesene Häufung der Dürren und Überschwemmungen, weltweit Brände und ganze Landstriche wie in Pakistan unter Wasser. Klimawandel wird immer noch nicht wie eine (die bedrohlichste) Kriese wahr genommen. Die Häufung der Krisen Ukraine-Krieg, Energiepreissteigerungen, Lebensmittelverknappung, überlagern, dass die Transformation des Landwirtschaft- und Ernährungssystem der wichtigste Hebel für den Erhalt von Artenvielflat, Klimaanpassung, Bodenfruchtbarkeit, Wasserqualität, Gesundheit, Tierwohl und Ernährungssouveränität… ist!

Öko-Modellregion Bergisches Rheinland – wir sind im Beirat mit dabei!

Schon im Beteiligungsprozess zur Bewerbung als Öko-Modellregion durften wir im Bergischen Land einige unserer Ideen und Projekte – wie die mobile Schlachtung und regionalen Milchverarbeitung einbringen. Nun dürfen wir auch im Beirat mitwirken. Das Konzept für das Bergische Land umfasst vor allem Fleisch- und Milchverarbeitung (die Hauptprodukte der Grünlandregion) aber auch die Förderung von Solidarischen Landwirtschaft, Gemüse- und Streuobstanbau. Ergänzen können Maßnahmen durch die Förderprogramm Regionale 2025, für das eine gut erfasste Potentialanalyse des Instituts BAUM erstellt wurde, sowie durch die LEADER Regionen „Bergisches Wasserland“ und „1.000 Dörfer- eine Zukunft!“  Zusammen könnten sie einen großen Beitrag für regionales, nachhaltiges Wirtschaften liefern. Dafür setzten wir uns gerne ein!

Wir sind Teil vom innovativen Gut Kremershof

Wir freuen uns sehr, nun Teil von Gut Kremershof in Wipperfürth zu sein.

Thorsten und Rahel Kremershof hatten einen intensiven Bio-Milchviehbetrieb und hätten  beinahe einen neuen Milchviehstall für knapp 2 Mio. Euro gebaut – der Klassiker, danach ist man für 30 Jahre verhaftet. Thorsten wurde immer stiller und stiller, er rechnete sich das mehrfach durch – übrig blieb für einen 24/7 Job ungefähr so viel wie das Kindergeld der Familie. Sie schafften die Milchkühe ab und luden Städter ein, ihren Hof zukunftsfähig zu gestalten. Mona Beckmanns und Lucas Danisch folgten dem Aufruf und schafften im Team unglaubliches: Eine gemeinnützige Genossenschaft mit über 200 Genossinnen, eine Solawi Hofkollektiv mit 150 Anteilen und 3 festangestellten Gärtner:innen – alles in einem Jahr.

Nun geht es mit unserer Beteiligung um den Umbau des landwirtschaftlichen Betriebes in einen regenerativen, silvopastoralen Agroforstbetrieb mit Mutterkuh- und Hühnerhaltung weiter. Die Gemeinschaft der SolaWi stärkt der Familie Kremershof den Rücken und steht als Vertriebsweg für weitere Produkte bereit. Und wir sind sicher, da kommt noch mehr!

WDR berichtet: NRW Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen zu Besuch bei Regionalwert-Partner Haus Bollheim

NRW Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen war zu Besuch bei Regionalwert-Partner Haus Bollheim und hat sich gemeinsam mit Betriebsleiter Hans von Hagenow ein Bild der aktuellen Lage im Ökolandbau gemacht: Die Umsatzzahlen gehen seit Monaten drastisch zurück. „Wir haben durchaus einen Rückgang, so etwas habe ich in meiner 40-jährigen Laufbahn noch nicht erlebt. Die Menschen sind stark verunsichert“ so Hans von Hagenow. Gleichzeitig wird immer mehr Verbrauchern klar, wie wertvoll die Arbeit der Bio-Landwirte zur nachhaltigen Krisenbewältigung ist.

Hier geht es zum Lokalzeit-Beitrag in der ARD Mediathek

BioFach – unsere regiosöl Veranstaltung war sehr gut besucht!

Gesellschaftliche Leistungen im Ökologischen Landbau erfassen und honorieren – wie soll das gehen?

Eine Antwort wollen wir in dem vom Bundesprogamm Ökologischer Landbaus des BMEL geförderten regiosöl Projekts unter Leitung des Instituts für ländliche Strukturforschung in Frankfurt finden. Ein erstes Ergebnis des Projekts war die Bewertung der bereits entwickelten Analysen für nachhaltige Landwirtschaft, die es auf dem Markt gibt. Dabei hat die Regionalwert-Leistungsrechnung (www.regionalwert-leistungen.de) besonders aufgrund ihrer Anwenderfreundlichkeit gut abgeschnitten (online, umfassend, monetär ausgewertet und in wenigen Stunden machbar). In der Veranstaltung wurden erste Ergebnisse des Projekts und die Nachhaltigkeitsanalyse des Betriebes Bioland Engemann aus der Pilotregion Nordhessen vorgestellt. Nun sollen die Ergebnisse auf Regionen übertragen werden, wie sieht die Nachhaltigkeits-Analyse für eine regionale Land- und Ernährungswirtschaft aus?

Weitere Informationen zum Projekt gibt es hier, auf der Seite auch ein ausführlicher Bericht zum Workshop.

Die Sommer-BioFach mit hohem Besuch am Regionalwert-Stand

Hoher Besuch am Regionalwert-Stand bei der Sommer-BioFach in Nürnberg: Wir tauschten uns mit Bioland Präsident Jan Plagge und Demeter Vorstand Johannes Kamps-Bender über eine Kampagne zur Wertschätzung nachhaltiger Leistungen von Biobetrieben aus. Besonders freuten uns die zahlreichen Besuche und Treffen der bereits neun gründeten Regionalwert AGs und den neun Initiativen zur Gründung mit ihren Partnerbetrieben! Ein beeindruckendes Netzwerk von Multiplikatoren.

Ungewöhnlich bei Sonnenschein draußen in den Messehöfen der BIOFACH in Nürnberg zu speisen, denn die weltweit größte Messe für Bioprodukte ist regelmäßig im Februar. Ein umfangreiches politisches Fachprogramm und den Kongress der Biostädte begleitet die Messe. Die Freude der Teilnehmer der Sommeredition (wegen Corona verschoben) war deutlich zu spüren. Weniger Stände und weniger Besucher – aber ein intensiver Austausch. So auch bei uns am Regionalwert Stand bei Kugler & Rosenberger in Halle 9.